Studie: Industrielle Dienstleistungen

Erfolgsfaktoren für das Management industrieller Dienstleistungen

Jens Hogreve hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der HEC in Paris und der Universität Paderborn eine Studie zu industriellen Dienstleistungen ausgearbeitet.


In der Studie, an der 414 Industrieunternehmen teilgenommen haben, konnten wesentliche Erfolgsfaktoren für die Erweiterung von Geschäftsmodellen mit Dienstleistungen identifiziert werden. Darauf aufbauend entwickelte Hogreve & Cie. das Service Integration Portfolio, welches bei der Umsetzung von erfolgreichen Dienstleistungsstrategien hilft.

In dynamischen Märkten, in der es zunehmend schwieriger wird, sich über Produktqualität oder Preis zu positionieren, bieten industrielle Dienstleistungen besondere Chancen zur klaren Differenzierung im Wettbewerb, zur Steigerung der Kundenbindung und zur erfolgreichen Markterweiterung.

Service Paradoxon: Umsatzsteigerung ohne Ertragszuwachs?


Das Angebot industrieller Dienstleistungen ist für sich genommen jedoch kein Garant für einen Unternehmenserfolg. Anbieter produktbegleitender Dienstleistungen weisen im Vergleich zu rein produktorientierten Unternehmen zwar oftmals höhere Umsätze auf, aber häufig auch geringere Erträge: Studien zeigen, dass lediglich 21 Prozent der Industriegüterunternehmen mit ihren Service-Strategien erfolgreich sind. Häufig fehlt ein fundiertes Verständnis, welche Faktoren für das erfolgreiche Management von Dienstleistungen entscheidend sind. Zudem betrachten viele Unternehmen Services als homogene Leistungen und beachten bei ihrer Ausgestaltung nicht die Vielfältigkeit und Besonderheiten von industriellen Dienstleistungen.

Nur 21 Prozent der Industriegüter-Unternehmen sind bislang mit Service-Strategien erfolgreich


Die Studie beleuchtet die Möglichkeiten der Geschäftsmodell-Erweiterung mit Dienstleistungen, die Heterogenität des Dienstleistungsangebots und zeigt erfolgreiche Strategien auf. Grundlage der Analyse bildet ein Panel mit Unternehmen aus dem deutschen Maschinenbau. Die Befragung wurde jährlich über einen Zeitraum von fünf Jahren durchgeführt.

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